Für jede Lösung ein Problem






Autor: Kerstin Gier
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-15614-6
Erschienen: Dezember 2006
Seitenzahl: 304






Inhalt
Gerri ist Autorin und schreibt für den Aurora Verlag. Sie ist 30 und single. Ihre Famile findet es gar nicht gut das sie mit 30 noch single ist und dazu noch freiberufliche Autorin. Besonders ihre Mutter schämt sich dafür. Diese erzählt immer allen abschätzig ihre Tochter schreibt Groschenromane. Ihre beiden Schwestern haben dagegen alles richtig gemacht im Leben. Die Jüngste hat den Eltern gerade ihren Partner vorgestellt der als IT gutes Geld verdient und ihre ältere Schwetser ist verheiratet und hat schon 3 Kinder. So gilt Gerri als schwarzes Schaf der Famile. Auch ihre Freunde sind alle glücklich vergeben und haben zum teil schon Kinder. Als sie wie jede Woche bei ihrer Mutter zum Essen ist gibt diese ihr ein Päckchen mit ausrangierten Medikamenten mit, die Gerri bei Gelegenheit in der Apotheke abgeben soll. Gerris Mutter ist nämlich der Meinung das auch alte Nasentropfen den Menschen in den Drittländern noch helfen könnten. Also nimmt Gerri die Kiste mit und lagert sie erstmal in ihrer Wohnung.

Gerri ist totunglücklich mit ihrem Leben. Am liebsten würde sie sich umbringen denn alles läuft schief außer ihr Job im Aurora Verlag macht ihr richtig Spaß. Gerade als sie das zu ende gedacht hat und ihren nächsten Roman fertiggeschrieben hat, den sie zweiwöchentlich abliefern muss, ruft Frau Lakritze vom Verlag an und bittet sie den Roman diesmal persönlich vorbeizubringen. Gerri findet das ziemlich merkwürdig da sie in all den Jahren fast nur mit Frau Lakritze per Mail in Kontakt getreten ist. Auch Anrufe sind sehr selten. Also bringt Gerri ihr Manuskript persönlich vorbei. Ihr erster Besuch im Aurora Verlag.

Gerri wird schon von Frau Lakritze erwartet. Beide gehen in ihr Büro und Lakritze erklärt ihr das der Aurora von einem anderen Verlag aufgekauft wurde und sie ihre Luna Reihe, für die Gerri schreibt, einstellen. Auf den Schock stoßen beide erstmal mit einem Sektchen an. Frau Lakritze ist geschwätzig und erzählt ihr so einiges über den neuen Chef. Gerri ist gar nicht danach jetzt noch ein Pläuschen mit ihr zu halten. Als sie sich schon reichlich beschwippst fühlt erklärt ihr Frau Lakritze das sie jetzt beide noch einen Termin bei ihrem Chef haben. So betrunken wie Gerri ist muss sie nun das erste mal Adrian dem neuen Chef vom Aurora Verlag gegenübertreten. Dieser sieht auch noch verdammt gut aus. Beide kommen zu der Übereinstimmung das Gerri versuchen wird ein Manuskript für die neue Vamirreihe zu schreiben. Eigentlich gefällt ihr das gar nicht denn ihrer Meinung nach gibt es keinen größeren Mist als solche Bücher.

Gerri kommt völlig fertig nach Hause und denkt nochmal über ihr Leben nach. Das muss ein Zeichen sein: die Schlaftabletten ihrer Mutter und die Sache mit dem Verlag. Sie beschließt das sie sich umbringen wird und plant nun alles ganz genau. Die Wohnung wird ausgemistet und an alle werden Abschiedsbriefe geschrieben in denen sie ihren Lieben noch einmal die Meinung geigt. Doch etwas kommt dazwischen und ihr Plan scheitert. Blöd ist nur das alle Abschiedsbriefe schon versickt wurden.

Meinung
Erst dachte ich das Buch ist ein ganz normaler Liebesroman wie jeder andere. Aber ganz ehrlich: Ich habe noch nie einen so lustigen Liebesroman gelesen. Ich musste schon auf der ersten Seite das erste mal so richtig lachen. Zwar ist Suizit ein sehr ernstes Thema aber Kerstin Gier hat es trotzdem geschafft viel Witz und Humor in diese Buch zu bringen. Auch die Hauptprotaginistin, Gerri, ist mir sehr sympathisch und natürlich wie in jedem Liebesroman möchte man wissen für wen sie sich zum Schluss entscheidet.
Ich weis gar nicht warum die Bücher dieser Schriftstellerin bis jetzt einfach so an mir vorbeigegangen sind. Ich werde auf jedenfall noch weitere Bücher von ihr lesen. Ich liebe diese Buch und wer es noch nicht gelesen hat sollte es schleunigst nachholen. Von mir gibt es 5 von 5 Büchern.






 

Kommentare:

  1. Das Buch möchte ich auch noch lesen, wurde mir nämlich empfohlen - von einem Mann!^^

    Hab dich übrigens getaggt, vielleicht hast du ja lust mitzumachen, würde mich freuen. :)

    http://the-bookthief.blogspot.com/2012/02/getaggt-d.html

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  2. Mag Kerstin Giers Bücher auch gerne. :)
    Klingt lustig.^^
    LG♥

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  3. Ich habe Kerstin Gier auch gerade für mich entdeckt, allerdings durch ihr Buch "In Wahrheit wird viel mehr gelogen".

    LG Anni

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